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Fliesen - Küchen - Kamine

Ratgeber Fliesenkauf - Was sollte ich beachten - Teil 1

Augen auf beim Fliesenkauf

Fliesen sind eine der beständigsten Varianten innerhalb des Wohnungs- und Gewerbebaus. Ihrem vielfältigen Einsatz sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Sowohl auf dem Untergrund, als Bodenfliese, als auch als gestalterisches Raumelement, in Form einer Wandfliese, ist ihr Einsatz mannigfaltig und vielseitig. Aber erst eine hervorragende Auswahl und die durchdachte Beratung, berücksichtigen neben dem persönlichen Geschmack, auch die qualitativen Aspekte.

Viele Formate, Formen und Dekore eröffnen ein schier unerschöpfliches Potenzial an Gestaltungsmöglichkeiten. Dabei ist der Kreativität ebenfalls keine Grenze gesetzt. Aber auch die individuelle Erscheinung eines Raumes kann durch die Fliese und ihre Farbe beeinflusst werden.

Allgemein gilt im Raumdesign, bei der Verwendung verschiedener Farben, folgende Faustregel:
„helle kalte Farben: Der Raum wirkt deutlich größer“ „warme Farben: Der Raum wirkt kleiner, oft sogar gemütlicher.“


Wobei das Empfinden und die Bewertung lediglich subjektiv erfolgen kann. Des Weiteren zeigt gerade die heutige Zeit, wie mit der gestalterisch konservativen Sicht auch umgegangen werden kann. Es ist nämlich zunehmend zu beobachten, dass kleine Räume mit großformatigen Fliesen (z.B. 60cm x 90cm) oder entsprechendem Feinsteinzeug (z.B. 120cm x 120cm) ausgestattet werden. Hingegen sieht das klassische Raumdesign den Einsatz von kleinen Fliesen für kleine Räume vor.

Die Temperatur macht den Unterschied

Je nach Temperatur, welche beim Brennvorgang herrscht, unterscheidet man die spätere Fliesen in Steingutfliesen oder Steinzeugfliesen:

Geringere Temperatur = Steingutfliese
Höhere Temperatur = Steinzeugfliese


Gleichzeitig bestimmt diese Klassifizierung auch den tatsächlichen Einsatzort. So werden Steingutfliesen vornehmlich im Wandbereich eingesetzt. Auch der Boden ist denkbar, dann aber eher an Orten die nicht so stark strapaziert werden. Innerhalb eines Hauses oder einer Wohnung wäre das beispielsweise eher im Badzimmer als im Wohnzimmer.

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Fliese: Der praktische Alleskönner im Wohnungs- und Gewerbebau

Wenn die Temperatur also die Härte und Festigkeit bestimmt, was verleiht der Fliese denn ihren Glanz, die Farbe und die Beständigkeit?
Um das zu erreichen wird das Steinzeug oder Steingut glasiert. Die Beschaffenheit der Glasur bestimmt die Farbe des praktischen Alleskönners und macht ihn widerstandsfähig gegenüber Wasser und anderen herkömmlichen Flüssigkeiten.

Als unglasiertes aber durchgefärbtes Pendant kommt das Feinsteinzeug daher.  Zumeist besteht es aus Materialien wie Ton, Feldspat oder Quarzsand und wird bei einer Temperatur von ca. 1300° C hergestellt. Neben den verschiedenen Ausführungen bzw. Oberflächen ist besonders die Langlebigkeit ein entscheidender Vorteil dieses Produktes. Da das Feinsteinzeug als sehr strapazierfähig und ziemlich robust gilt, ist ein Einsatz auf hochfrequentierten Flächen, wie in Ämtern & Behörden oder innerhalb Industrie & Gewerbebetriebe keine Seltenheit. Was natürlich nicht heißt, dass der Einsatz in privaten Wohnungen ausgeschlossen ist. Im Gegenteil, in unserer Galerie finden Sie zahlreiche Beispiele für den Gebrauch von Feinsteinzeug in einem privaten Wohnumfeld.

Fliesen, hart aber herzlich

Die Strapazierfähigkeit leitet sich von der Nutzungsart, dem Verschmutzungs- und Härtegrad sowie dem Verschleiß des Bodenbelags ab. Als könnte es nicht anders in Deutschland sein, gibt es auch hier verschiedene DIN-Normen, die diesen Parameter als Abriebfestigkeit bezeichnen.


Somit ist der Einsatz einer Fliese weiter in Gruppen unterteilt, die einem jeweiligen Einsatzzweck zugeordnet sind:

  • Gruppe 1: Barfuß und Hausschuhbereich
  • Gruppe 2: leichte Beanspruchung = lange schick und schön, somit ergibt sich der Einsatz im Wohnbereich, außer Küche und oft genutzte Räume.
  • Gruppe 3: ideal für Balkon und Diele oder Außenbereiche wie Terrassen oder Balkone, diese Fliesenabriebgruppe beschreibt also die Abnutzung bei mittlerer Beanspruchung.
  • Gruppe 4: hochfrequentierte Oberflächen wie Eingangsbereiche, Verkaufs- und Bewirtschaftungsflächen nutzen für gewöhnlich diese Abriebgruppe.
  • Gruppe 5: Noch härter als Gruppe 4 ist diese hier. Die Gruppe 5 kommt dann zum Einsatz, wenn bekannt ist, dass die Fliesenfläche einer starken Beanspruchung ausgesetzt ist und ein hoher Verschleiß erwartet wird. Eine Fliese dieser Abriebgruppe gilt als äußerst robust und verschleißarm. Der ideale Einsatz ist beispielsweise in Restaurants, Ladengeschäften und Garagen.